Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet

News-Archiv

NEWS

14.11.2019

Deggendorf
Foto: © Stadt Deggendorf

Präsentation an der DGT-Tagung in Deggendorf

Die Deutsche Gesellschaft für Tourismus (DGT) traf sich zu ihrer Jahrestagung vom 14.11.2019 bis 16.11.2019 in Deggendorf. Dabei präsentierte Samuel Wirth Einblicke und deskriptive Analysen zum Inventar von Sozialen Innovationen im Berner Oberland. Im Fokus standen Soziale Innovationen, die aus neuen Zusammenarbeiten mit Involvierung von touristischen Leistungsträgern entstanden sind und/oder ein neues touristisches Angebot hervorgebracht haben. Die Tagung ermöglichte einen wertvollen Austausch mit Tourismusforschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

13.11.2019

Florenz

Präsentation in Florenz: Wachstumswirkungen von Sozialen Innovationen

Die „Regional Innovation Policies Conference 2019“ fand dieses Jahr in Florenz statt. Soziale Innovationen waren ein Themenschwerpunkt der Konferenz. Wir präsentierten die Resultate unserer Analyse der Wachstumswirkungen von sozialen Innovationen im Berner Oberland. Dabei lag der Hauptfokus auf sozialen Innovationen mit besonders ausgeprägten Wachstumswirkungen. Zahlreiche Interessierte besuchten die Präsentation und beteiligten sich an der anschliessenden Diskussion.

Präsentation in Florenz: Wachstumswirkungen von Sozialen Innovationen (PDF, 582KB)

28.09.2019

Umbrüche und Aufbrüche Kongress

Präsentation erste Ergebnisse DKG in Kiel

Der Deutsche Kongress für Geographie (DKG) wurde Ende September 2019 in Kiel durchgeführt. Er stand unter dem Motto «Umbrüche und Aufbrüche – Geographie(n) der Zukunft». Wir präsentierten erste Ergebnisse und Einblicke in das Inventar «Soziale Innovationen im Berner Oberland». Die Präsentation fokussierte auf potenzielle Wachstumseffekte einiger exemplarischer Sozialen Innovationen.

Präsentation Kiel Social Innovation (PDF, 757KB)

17.07.2019

Fischbowl
Foto: © ARL

Teilnahme ARL Kongress in Kassel

Wir durften unser Forschungsprojekt an dem diesjährigen Kongress der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) zum Thema „Postwachstum und Transformation. Planen – Steuern – Wirtschaften“ in Kassel vorstellen. In der ARL finden regelmäßig Expert*innen aus der Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich über räumliche Strukturen und Entwicklungen auszutauschen und zu forschen sowie politisch-planerische Steuerungsmöglichkeiten zu entwickeln. Andrea Winiger und Irmi Seidl präsentierten das Forschungsprojekt sowie erste Ergebnisse aus dem Inventar der sozialen Innovationen. Dabei stiessen vor allem die Fragestellungen bezüglich verschiedenen Wachstumswirkungen von sozialen Innovationen auf grosses Interesse. Es gab einen anregenden Austausch mit anderen Forschenden, die sich ebenfalls mit sozialen Innovationen beschäftigen. Nach dem Kongress wurde ein Pressemitteilung mit dem Titel: „Mehr oder weniger? Raumentwicklung braucht Postwachstum!“ veröffentlicht.

12.06.2019

Diskussion Samuel Rahel
Foto: © ÖAW/C. Fürthner

Besuch der ersten Tagung

Erste Auslandreise für das Projekt Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet Am 24. Mai und 25. Mai 2019 besuchten Heike Mayer und Samuel Wirth eine vom Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR) organisierte Tagung in Wien. Dabei stand im Rahmen des Themas „Schlüsselakteure der Regionalentwicklung: Welche Perspektiven bietet Entrepreneurship für ländliche Räume?“ am ersten Tag der Austausch von Wissenschaft und Praxis im Fokus. Heike Mayer präsentierte dazu ihre Forschung der letzten Jahre zu innovativen Unternehmensgründungen im Alpenraum. Am zweiten Tag fand ein wissenschaftlicher Workshop statt. Dabei präsentierte Samuel Wirth ein Poster mit einer schematischen Darstellung von Sozialen Innovationen und den kommenden Arbeitsschritten im Projekt für die nächsten Jahre. Die Tagung bot eine ideale Gelegenheit für einen ersten Austausch sowohl mit Leuten aus der Praxis, wie auch mit Vertretenden der Wissenschaft.

01.05.2019

Dorf im Alpenraum

Soziale Innovationen und Unternehmertum in den Westalpen: Ostana, Valle Po

Heike Mayer führt derzeit ein Forschungsprojekt im Alpenraum durch, in dem sie innovative Unternehmer*innen in peripheren Berggebieten interviewt. Während ihrer Feldarbeit in den italienischen Westalpen stiess sie auch auf spannende soziale Innovationen. So nimmt die Gemeinde Ostana im Valle Po (Piemont) eine aktive Rolle ein, um neue Bewohner*innen zu gewinnen. Unter anderem kooperiert die Gemeinde mit ansässigen Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen. Aufgrund der angestossenen Entwicklung, entscheiden sich immer mehr Städter*innen für ein Leben in den Bergen. Prof. Mayer wird ihre Feldarbeit im Juni in Osttirol fortsetzen.

27.03.2019

verschiedene Kongresse und Konferenzen

Teilnahme und Austausch an internationalen Konferenzen

Das Projekt wird an verschiedenen internationalen Kongressen und Konferenzen vorgestellt. An folgenden Veranstaltungen werden wir erste Forschungsergebnisse präsentieren: 1. Jahreskongress der Akademie für Raumforschung und Landesplanung zum Thema Postwachstum und Transformation. Planen – Steuern – Wirtschaften in Kassel. 2. Deutscher Kongress für Geographie zum Thema Umbrüche und Aufbrüche – Geographie(n) der Zukunft in Kiel. 3. Tagung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Thema Schlüsselakteur*innen der Regionalentwicklung. Welche Perspektiven bietet Entrepreneurship für ländliche Räume? In Wien. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit anderen Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen.

13.03.2019

Artikel

Soziale Innovation sollten im Berggebietsprogramm berücksichtig werden

Ein Experten-Papier für das Postulat Brand, welches den Bundesrat beauftragt, die Entwicklungsperspektiven des Alpenbogens vorzulegen, wurde im Auftrag des seco durch die Unit Wirtschaftsgeographie unter der Leitung von Heike Mayer geschrieben. Das Papier diskutiert Vorschläge für einen territorial differenzierten Ansatz zur gezielten Förderung des Schweizer Berggebiets. Das Berggebietsprogramm, welches für 2020 geplant ist, sollte Soziale Innovationen berücksichtigen.

13.03.2019

Monika Bandi Tanner

Monika Bandi Tanner in die Milestone-Jury berufen

Monika Bandi Tanner wurde in die Milestone-Jury berufen. Milestone würdigt innovative Projekte und Persönlichkeiten in der Schweizer Tourismuslandschaft. Eine 7-köpfige Jury wählt aus einer Vielzahl von Nominationen vier Preise aus. Monika wird für die nächsten Jahre in der Jury tätig sein, die von der ehemaligen Bundesrätin Ruth Metzler Arnold präsidiert wird.

13.03.2019

Gruppenfoto

Begin der Feldforschung

Das SNF Projekt startete bereits im November 2018 und im Januar 2019 konnten wir die ersten Gespräche mit Expert*innen in den drei Regionen im Berner Oberland führen. Dabei stand die Frage nach Ideen, Projekten und Initiativen im Mittelpunkt. Die Besuche und Gespräche vor Ort in Adelboden, Grindelwald und Meiringen zeigten, dass Soziale Innovationen als neue Lösungsansätze durchaus eine Rolle spielen und für die Zukunft der Berggebiete wichtig sein können.